SPD stellt Kreistagsliste auf

Wahlen

Nur ein guter Weitwinkel erfasst die vielen anwesenden KreistagskandidatInnen

Der SPD Ortsvorsitzende und Kreisrat Thomas Schug begrüßte die Delegierten der öffentlichen Aufstellungsversammlung für die Kreistagsliste beim Jungbräu in Abensberg und hob besonders hervor, dass Mitglieder des JUSO Kreisverbandes mit ihrem Vorsitzenden Christoph Kohl und den Vorstandsmitgliedern Luisa Haag und Alexander Lindl aus dem SPD Ortsverein Abensberg gute Plätze auf der Kreistagsliste einnehmen. Neben den inhaltlichen kommunalpolitischen Schwerpunkten wie Bildung und wohnortnahe Versorgung im Gesundheitsbereich, sei den Sozialdemokraten wichtig, dass bei der Vergabe von Aufträgen nur Firmen berücksichtigt würden, die Tariflöhne zahlen. Kommunale Dienstleistungen sollten auch nicht an Leiharbeitsfirmen vergeben werden.
Nach der Vorstellung der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten stimmten alle 31 Delegierten für die Vorschlagsliste.

Viele Frauen und junge Leute gut platziert
Die SPD Kreisvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer freute sich, dass der Anteil an Frauen auf der Kreistagsliste mit 20 Kandidatinnen gegenüber der letzten Kreistagswahl erhöht werden konnte. Für sie sei die konsequente Anwendung des Reißverschlussverfahrens ein effektives Mittel zur Durchsetzung der Gleichberechtigung in der Politik. Es seien auch alle Regionen des Landkreises durch Kandidatinnen und Kandidaten optimal berücksichtigt. Sehr erfreulich sei, dass zu den gleichzeitig stattfindenden Bürgermeisterwahlen attraktive Bewerber für die SPD ins Rennen gingen. In Siegenburg kandidiert mit Eva-Maria Schweisthal eine junge, politisch engagierte Frau, in Painten, Kelheim und Saal bewerben sich mit Uwe Rosner, Horst Hartmann und Reinhard Schwikowski drei sehr erfahrene und engagierte Kommunalpolitiker. Johanna Werner-Muggendorfer war sich sicher, dass die Neustädter Bürgermeister Thomas Reimer für eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Arbeit mehrheitlich unterstützen werden.

Schwerpunkte der Kreispolitik herausgestellt
Kreisrat Karsten Wettberg und SPD Fraktionssprecher Heinz Reiche setzten sich in der kommunalpolitischen Aussprache engagiert für den Erhalt und die Modernisierung der Krankenhäuser Mainburg und Kelheim ein, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Dazu gehöre auch der Teilneubau des B-Baues in Kelheim, für den Zuschüsse gesichert werden konnten. Eine Absage erteilten beide Kreisräte einzelnen Bestrebungen anderer Fraktionen, die Gesundheitsversorgung und damit die Krankenhäuser zu privatisieren. „Die medizinische Versorgung unserer Landkreisbewohner ist eine öffentliche Aufgabe und dafür müssen wir auch Geld in die Hand nehmen“, waren sich Reiche und Wettberg einig. Damit seien auch rund 500 Arbeitsplätze im Landkreis verbunden. Fraktionssprecher Reiche kritisierte scharf die Fallpauschalen und die Budgetierung, die dazu führten, dass es trotz annähernder Vollbelegung zu Defiziten käme, die vom Landkreis ausgeglichen werden müssen.
Erfreulich sei, so Heinz Reiche, dass die jahrelangen Bemühungen der SPD Kreistagsfraktion um die Modernisierung der Förderschule Thaldorf nun endlich erfolgen konnte und der Landkreis weiter Träger der Schule bleibt. Im Bildungsbereich seien in den vergangenen 10 Jahren etwa 100 Mio Euro ausgegeben worden, „Investitionen, die den Landkreis Kelheim als Wirtschaftsstandort stärken“, so der SPD Fraktionssprecher. Die SPD Kreistagsfraktion stehe auch geschlossen hinter dem Bestreben der Stadt Neustadt ein Gymnasium einzurichten.

 
 

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