Infostand beim Edeka-Markt

Wahlen

Mit roten Luftballons und kleinen Geschenken begrüßten die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD am Samstagvormittag vor dem Aktivmarkt in Langquaid die Einkaufenden. "Wir können hier viele Bürgerinnen und Bürger erreichen und mit ihnen ins Gespräch kommen", erklärte Robert Mehrl, Marktgemeinderat und Fraktionssprecher der SPD Langquaid. Viele Kinder nutzten wieder die Chance, am Luftballon Wettbewerb teilzunehmen. "Eine Karte wurde uns schon aus Landshut zurückgeschickt", so die Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Reiter.

Bei den Gesprächen mit den Besuchern seien auch die anderen Kommunalwahllisten angesprochen worden, meinte Anke Veit, die für die SPD für den Marktgemeindrat und den Kreistag kandidiert. "Die Wählerinnen und Wähler suchen sich anscheinend genau aus, wem sie ihre Stimme geben wollen. Die Listenzugehörigkeit spielt eher eine untergeordnete Rolle", so die Zahntechnikerin aus Langquaid.

Interessant war der Beitrag eines Langquaiders, der beabsichtige, Herbert Blascheck für die Wahl zum Bürgermeister seine Stimme zu geben, dies aber nicht auf der Gemeinderats-Wahlliste tun wolle. "Er begründete, dass Herbert Blascheck ja sicher Bürgermeister werden würde und daher auf ihn entfallende Gemeinderatsstimmen anderen Kandidaten zu gute kämen, die er gar nicht hätte wählen wollen", erklärte Anita Singer, Vorsitzende der SPD-Frauen. Er wolle vielmehr seine Stimmen gezielt Kandidaten geben, die er für geeignet halte. "Ich habe in gebeten, sich auch an die Liste der SPD zu halten", meinte Anita Singer schmunzelnd.

Eine Bürgerin brachte im Gespräch mit dem SPD Kandidaten Reinhard Labitzke die fehlenden Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen zur Sprache. "Langquaid braucht einen Bürgersaal mit einer Bühne für größere Aufführungen, in dem man die Gäste auch bewirten kann. Wir sind ein moderner und attraktiver Markt und sollten unseren Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeit bieten, im Ort kulturelle Veranstaltungen zu besuchen", äußerte Labitzke dazu seine Meinung. Vor allem eine Größenordung um die 150 bis 200 Personen sei überhaupt nicht abgedeckt.

Ein weiteres wichtiges Thema für den Telekommunikationsfachmann Labitzke sei die Versorgung mit einem zukunftsfähigen Breitbandnetz. "Es kann nicht sein, dass wir in unseren neuen Baugebieten Kupferkabel verlegen lassen, wenn für die schnellen Internetverbindungen Glasfaserkabel nötig wären", so Labitzke. Hier müsse man vorausschauend Planen um später nicht aufwändig nachzubessern.

 
 

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