Alfred Kubin und seine Sammlung - Ausstellungsbesuch

Arbeitsgemeinschaften

AsF-Vorsitzende Anke Veit (Mitte hinten) hatte den Besuch organisiert

AsF und SPD Langquaid besuchten die Ausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

 

Über 100 eigene Zeichnungen Kubins und über 100 Grafiken aus seiner Kunstsammlung begegneten den SPD-Frauen und Männern bei ihrer Führung durch die Ausstellung in Regensburg. Darunter zahlreiche Werke von Künstlern, deren Namen sich, neben Alfred Kubin, im Langquaider Wohngebiet Pfaffenlehen als Straßennamen wiederfinden, wie Lovis Corinth, Max Beckmann oder Oskar Kokoschka.

Alfred Kubin, geboren 1877 tauschte, sammelte und kaufte die Werke der anderen Künstler nicht nur, er ließ sich auch von deren Stil beeinflussen. Nach einer Fotografenlehre begann Kubin mit 18 Jahren seine Künstlerlaufbahn als Zeichner und Illustrator. Seine detailreichen Zeichnungen, meist Tusche und ohne Farbe, nicht gerade lieblich, vielmehr dämonisch, kraftvoll oder grotesk verhalfen ihm zu dem Beinamen „Kritzelmeister“. Er war fasziniert von der Kraft der Pferde, verglich diese mit der Männlichkeit und wies den Frauen in seinen Bildern entweder die Rolle der Verführerin oder der Hexe zu. Alfred Kubin brauchte nicht die Reisen um in die Welt hinaus zu sehen, er ließ sich von Büchern inspirieren, lud sich die Welt nach Zwickledt in Österreich in sein Haus am Inn-Ufer ein. Sein Nachlass ging nach seinem Tod 1959 an den österreichischen Staat und ist in Wien und Linz zu bewundern.

 
 

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