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Veröffentlicht am 07.03.2020 in Wahlen

Thema Umwelt und Nachhaltigkeit

Flächenverbrauch reduzieren, vordringlich Baulücken schließen

Laut einem Bericht des BR zum „Verbauten Land“ von 2018 werden in Bayern rund 36 Quadratkilometer an Landschaftsfläche verbraucht (Größe der Stadt Schweinfurt; bzw. Paring-Hausen-Herngiersdorf). Wohnen verbraucht in Bayern fast doppelt so viel Fläche wie das Gewerbe (3.314 ha vs. 1.527 ha im Zeitraum 2014 bis 2016).

Die Datenanalyse vom BR zeigt: Wohnraumfläche entsteht oft nicht dort, wo die Bevölkerung am stärksten wächst. Auffällig ist, dass insbesondere in kleineren Gemeinden der Trend zum Bauen in die umliegenden Flächen geht. Baulücken im Ortskern werden nicht genutzt. So auch in Langquaid.

Um den unnötigen Flächenverbrauch auch in Langquaid zu reduzieren, sind daher Maßnahmen zu ergreifen, um vordringlich vorhandene Baulücken zu schließen.

Machbarkeitsstudie für örtliche regenerative Energieerzeugung

In einer 2018 auf der jährlichen Konferenz der UN-Klimarahmenkonvention vorgestellten wissenschaftlichen Studie (LUT University und Energy Watch Group) wurde aufgezeigt, dass die Wende hin zu 100 % Erneuerbaren Energien bis 2050 möglich sei.

Demnach würden Wind- und Solarenergie bis 2050 94% der gesamten Stromversorgung ausmachen. Etwa 85% der Erneuerbaren Energien würden aus dezentraler lokaler und regionaler Erzeugung stammen.

Um das Potential für örtliche regenerative Energieerzeugung abzuklären, ist eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Dem Markt Langquaid stünde damit eine Entscheidungshilfe für eine nachhaltige Entwicklung zur Verfügung.

 

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