Ausstellung "Flucht und Vertreibung" in Langquaid zu Gast

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 „Irgendwo auf der Welt gibt`s ein bisschen Glück…“ (Lied: „Comedian Harmonists“) das ist der Untertitel der Wanderausstellung, die zurzeit durch das Labertal reist. Inhalt der Ausstellung „Flucht und Vertreibung“ ist die Ankunft evangelischer Christen nach dem Krieg 1945/46 die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und bei uns eine neue Heimat finden mussten. Konzipiert wurde diese Fotodokumentation im Münsterland. Der SPD-Landtagsabgeordneten  Ruth Müller ist es gelungen, die Ausstellung in unsere Region zu holen. Ergänzende Tafeln befassen sich mit der Ankunft der Geschichte evangelischer Christen in Niederbayern, die in ganz besonderer Weise auch mit dem Schicksal vieler Heimatvertriebener verbunden ist, die nach dem Kriegsende zu uns kamen. Doch die Ausstellung geht noch weiter, sie spannt den Bogen zur heutigen,  ganz aktuellen Situation der Flüchtlinge und Asylbewerber, die heute bei uns Schutz und Hilfe suchen.

Jetzt hat der SPD-Ortsverein die Ausstellung auch nach Langquaid geholt. Am Freitag, 23. Oktober um 19:30 Uhr ist die Eröffnung. „Wir freuen uns, dass MdL Ruth Müller ihren Besuch angekündigt hat und einige Sänger des Langquaider Kirchenchors den Abend musikalisch umrahmen werden“, kündigt die SPD-Ortsvorsitzende Kirsten Reiter das Programm für den Abend an.

Anschließend bleibt die Ausstellung das ganze Wochenende in den Räumen des Mehrgenerationenhauses in der hinteren Marktstraße. Besucher können am Samstag von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr die Ausstellung besichtigen. Am Sonntag findet außerdem um 14 Uhr ein Erzählcafe` mit Zeitzeugen aus der Region statt, die von ihren Erlebnissen  nach dem 2. Weltkrieg berichten werden. Es gibt Kaffee und Kuchen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und öffentlich.

Weitere Informationen gibt es unter www.spd-labertal.de

 
 

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