Auf den Spuren von Kokoschka - ASF und SPD Langquaid

Arbeitsgemeinschaften

Neugierig auf einen Künstler, der in Langquaid einem Weg seinen Namen gibt, besuchte kürzlich die ASF und SPD Langquaid die Ausstellung „Oskar Kokoschka und die Prager Kulturszene“ im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.

Oskar Kokoschka, geb. 1886 in Niederösterreich und gestorben 1980 in Montreux, wollte ursprünglich nur einen Kurzbesuch in Prag absolvieren und den dortigen Staatspräsidenten Masaryk portraitieren. Aus dem Kurzbesuch wurden vier Jahre, von 1934- 1938. Oskar Kokoschka hatte sich in die Stadt und in eine Frau, Olda Palkovská verliebt. Die Liebe zur Stadt Prag zeigt sich in den zahlreichen Stadtansichten, die das Kunstforum ausstellt. Seine Liebe zu Olda verdeutlichen die Zeichnungen, Grafiken und Gemälde der fast dreißig Jahre jüngeren Frau. Dass der Expressionist Kokoschka ein leidenschaftlicher Mensch war, in der Liebe zu den Frauen, wie in der Malerei, das unterstrich die Kunsthistorikerin Stephanie Ruhfaß in ihrer sehr lebendigen und kurzweiligen Führung für die SPD-Besucher. Letztlich flüchtete der Künstler mit seiner zukünftigen Frau aus politischen Gründen 1938 von Prag nach London, denn die Nazis hatten seine Werke 1937 zur „entarteten Kunst“ erklärt und eine Rückkehr nach Deutschland oder Österreich unmöglich gemacht.

 
 

WebsoziCMS 3.7.1.9 - 807794 -